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Zinsentwicklung

In der Ruhe liegt die Kraft

 

Die Zinsen müssen doch wieder steigen?! Noch weiter runter geht es doch garnicht! 

Diese Frage höre ich von vielen Immobilieninteressenten, die sich mit der Finanzierung beschäftigen, ob Sie umschulden oder sich Ihrer Wohnträume erfüllen wollen.

Die Zinsentwicklung ist ein tägliches auf und ab. Die Zinsen sind wie die Aktienkurse an der Börse. Sie schwanken täglich hoch und runter.

Sehen wir uns die Entwicklung der letzten Jahrzehnte an, sind wir immer noch bei historisch niedrigen Zinsen.

Wollen Sie zeitnah Ihr Wohneigentum bauen oder kaufen, dann empfehlen wir Ihnen eine langfristige Festschreibung der Zinsen von 15 besser 20 Jahren. Sie haben ein Sonderkündigungsrecht bei einer Zinsbindung von mehr als 10 Jahren. So können Sie dieses Darlehen 10 Jahre nach Vollauszahlung + einer Kündigungsfrist von 6 Monaten kündigen.

Läuft die Zinsbindung Ihres Darlehen in den nächsten 6 Monaten aus, empfehlen wir Ihnen, sich mit den aktuellen Zinskonditionen zu befassen. Gern unterbreiten wir Ihnen Angebote für Ihre Anschlussfinanzierung.

Läuft die Zinsbindung Ihres Darlehens allerdings noch länger, dann nehmen Wir Sie gern in unsere Warteliste auf und informieren Sie monatlich über die Zinsentwicklung, so dass Sie beruhigt Monat für Monat ins Land gehen lassen können. Haben Sie Beratungsbedarf, kommen Sie gern auf uns zu. Wir zeigen Ihnen, wann wir von steigenden Zinsen ausgehen müssen (Fakten Fakten Fakten) und erläutern Ihnen gern die Entwicklung und den Hintergrund.

Forwarddarlehen - bevor Sie unterschreiben, reden Sie bitte mit mir (Mail mit Betreff: Zinswende)

Lange Forward-Fristen können teuer werden

Das kann richtig ins Geld gehen. Für eine Vorlaufzeit von drei Jahren verteuert sich ein Darlehen mit weiteren zehn Jahren Zinsbindung derzeit um 0,24 bis 0,9 Prozentpunkte. Bei einer Zinsbindung von 15 Jahren variiert dieser Zinsaufschlag zwischen 0,3 und 0,9 Prozentpunkten. Rentabel ist ein solches Forward-Darlehen daher nur, wenn die Zinsen in den nächsten drei Jahren, je nach Kredit, tatsächlich in dieser Spannbreite steigen. Falls es jedoch so kommt wie 2015 war– erst verteuert sich Baugeld in nur einem Monat um 0,5 bis 0,7 Prozentpunkte und sinkt danach um 0,75 bis 1,0 Prozentpunkte unter das Niveau vor dem Zinsanstieg –, geht der Schuss nach hinten los. In diesem Fall hätte man später nicht nur günstiger finanzieren, sondern sich auch den Forward-Aufschlag sparen können, denn das Forwarddarlehen muss abgenommen oder gegen Vorfälligkeitentschädigung zurück gegeben werden. Und das kann viele tausend € kosten. 

Ob und unter welchen Voraussetzungen es zu Zinswenden kommt, können wir Ihnen anhand reiner Fakten zeigen. So können wir und Sie einschätzen, ob ein Forwarddarlehen schon sinnvoll ist oder eben nicht. Natürlich verdienen Finanzierungsberater nur mit Ihrer Unterschrift auf dem Forward-Darlehensvertrag Geld. Wir denken aber, es ist fair, wenn Sie die Hintergründe kennen und somit eine vernünftige Entscheidung treffen können.